Das Potential Älterer Arbeitnehmer in Baden-Württemberg
Fakten und Empfehlungen von und für Unternehmen, Bildungsträger und Beschäftigte
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Kurzportrait: Ältere Arbeitnehmer in Baden-Württemberg - Fakten und Empfehlungen für Unternehmer, Bildungsträger und Beschäftigte
Workshops
- Abschlussworkshop am 22.11.2005
- Workshop am 19.04.2005
- Workshop am 22.09.2004
- Kick-Off-Workshop am 19.05.2004
Vorträge
- Josef Schmid (2005): Beschäftigung älterer Arbeitnehmer: Probleme und Handlungsmöglichkeiten. Vortrag bei der Anhörung der Enquetekommission "Demographischer Wandel: Herausforderungen an die Landespolitik" am 21.2.2005 im Landtag von Baden-Württemberg (.pdf)
- Lucy Bangali (2004): Wie lange können, sollen, wollen ältere Arbeitnehmer noch arbeiten? Vortrag auf der Fachtagung der IG Bergbau, Chemie, Energie des Bezirks Kornwestheim am 12.11.2004 (.pdf)
Publikationen
- Lucy Bangali/ Josef Schmid (2006): Altersatlas für Baden-Württemberg. Das Potential älterer Arbeitnehmer in Baden-Württemberg - Fakten und Empfehlungen für Unternehmen, Bildungsträger und Beschäftigte
- Altersatlas für Baden-Württemberg(Gesamtversion 6MB)
- Bangali, Lucy/ Fuchs, Gerhard/ Hildenbrand, Markus (2006): Innovative Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit älterer Fachkräfte in Baden-Württemberg
- Schmid, Josef (2006): Länger arbeiten muss sein – aber wie? Konzeptionelle Überlegungen zu einem Rentenzugang bis 67. In: Friedrich-Ebert-Stiftung: Rente mit 67. Steuerungspotenziale in der Renten- und Beschäftigungspolitik, S. 24-31
- Bangali, Lucy (2004): Sind ältere Arbeitnehmer ein Zugewinn für die Wirtschaft? Bestandsaufnahme der Strategien und Möglichkeiten zur effektiven Nutzung ihres Arbeitskräftepotenzials. (Veröffentlicht als Arbeitspapier des FATK, Universität Tübingen)
- Bangali, Lucy (2004): Are Older Workers Genuine Assets for the Economy? Strategies and Possibilities for the Effective Use of their Human Resource Potential (F.A.T.K. - Eberhard Karls University Tuebingen)
Pressespiegel
- IHK Region Stuttgart - 05.08.2006: Alter - Chancen - Potentiale
- Schwäbisches Tagblatt - 04.08.2006: Ältere müssen künftig länger arbeiten - aber dazu brauchen sie Jobs und Qualifikationen
- Schwäbisches Tagblatt - 05.07.2006: Projekt "Altersatlas": Tübinger Sozialforscher kritisieren frühes Ausscheiden aus der Erwerbsarbeit.
- Beitrag des Deutschlandradios anlässlich des Workshops vom 22.09.2004 mit dem Titel "Vorurteile behindern ältere Mitarbeiter" (von Cajo Kutzbach)
- Berichte und Beiträge der Uniwelle 96,6 MHz
- Bericht zum Projekt "Potential Älterer Arbeitnehmer in Baden Württemberg" von Matthias Mißler; ausgestrahlt in den Sendungen "Unimax Kompakt" am 23.06.2004 sowie "Unimax" am 27.06.2004.
- Dokumentation der Podiumsdisskussion anlässlich des Kick-Off-Workshops zum Projekt "Potential Älterer Arbeitnehmer in Baden-Württemberg" am 19.05.2004 (ausgestrahlt in der Sendungen "Unimax Kompakt" am 23.06.2004 sowie "Unimax" am 27.06.2004)
- Weitere Beiträge in den Medien zum Projektthema
Projektbeschreibung
Projektziel
Vor dem Hintergrund der aktuellen Arbeitsmarktstatistiken fällt die Vorstellung möglicherweise schwer, dass in absehbarer Zukunft in Deutschland ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften vorherrschen könnte. Trotzdem ist in verschiedenen Branchen ein Engpass abzusehen, der sich bei einem konjunkturellen Aufschwung – auch und vor allem vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Deutschland – dramatisch zuzuspitzen droht.
Dennoch werden ältere Arbeitnehmer immer früher – gestützt durch unterschiedliche Programme – in den Ruhestand versetzt oder ab einem bestimmten Alter nicht wieder eingestellt. Dies ist nicht nur im Hinblick auf die aktuelle Diskussion zum Rentensystem fatal. Gerade mit Blick auf einen drohenden Arbeitskräftemangel wird hier entscheidendes Potenzial verschenkt. Diesen Sachverhalt näher zu beleuchten und unterschiedliche Zielgruppen entsprechend hierfür zu sensibilisieren ist das erste Ziel dieses Vorhabens.
Die „Sensibilisierung“ soll durch die Vermittlung der Projektergebnisse passieren, aber auch schon in den Ansätzen bei der Erstellung des Altersatlasses erfolgen, um hier den Informationsbedarf z.B. von Unternehmen berücksichtigen zu können.
Vorgehen
Zur Erstellung eines Konzeptes für den Altersatlas (Datensammlung zur demografischen Entwicklung und Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer) und die anschließende Ableitung von Handlungsempfehlungen ist geplant, bereits im Vorfeld die unterschiedlichen Zielgruppen im Diskurs einzubeziehen. Neben der Konzeption dient diese Phase auch zur ersten Sensibilisierung der Zielgruppen – vor allem der Unternehmen – für das Thema.
Vorgesehen ist die Veranstaltung mehrerer Workshops in unterschiedlichen Regionen Baden-Württembergs, zu denen Vertreter der verschiedenen Zielgruppen eingeladen werden. Ein Hauptaugenmerk wird hierbei auf Unternehmensvertretern liegen, die speziell durch das Vorhaben angesprochen und deren Informationsbedarf besonders bei der Erstellung von Altersatlas und Handlungsempfehlungen berücksichtigt werden sollen.
Die Workshops sollen zum einen dazu dienen, die Thematik „ältere Arbeitnehmer“ näher zu beleuchten und die Notwendigkeit, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, darzustellen. Dies wird in Form von Beiträgen der Veranstalter geschehen. Ebenfalls denkbar ist hier die Einbindung von Referenten, die z.B. Pilotprojekte im Lande und/oder eigene Erfahrungen mit dem Thema schildern können.
Das zweite Teilziel des Workshops ist dazu gedacht, auch die Zielgruppen des Vorhabens zu Wort kommen zu lassen, um so den konkreten Informations- und Beratungsbedarf zum Thema „ältere Arbeitnehmer“ zu ermitteln, damit dieser im Laufe des weiteren Projektes berücksichtigt werden kann.
Das Veranstaltungskonzept wird sowohl inhaltlich als auch im Hinblick auf die Regionen mit entsprechenden Aktionen und Maßnahmen, die bereits durch Initiativen des Wirtschaftsministeriums und des Landesgewerbeamtes durchgeführt werden, abgestimmt, um hier Synergieeffekte zu nutzen.
Das Produkt des Vorhabens werden zum einen Veranstaltungen zur Ergebnisvermittlung, zum anderen eine Printausgabe bzw. CD-ROM und ein Internetauftritt sein, die vor allem die aufgearbeiteten Daten des Altersatlasses mit den entsprechenden Begleittexten und Interpretationen sowie die Handlungsempfehlungen enthalten werden.
Beim elektronischen Medium wird im Vergleich zur Printausgabe eine ausführlichere Darstellung möglich sein, die der jeweilige Nutzer durch Suchfunktionen u.ä. nach den eigenen Bedürfnissen verwenden kann.
Drittmittel: Landesgewerbeamt Baden-Württemberg
Laufzeit: Januar 2004 bis Dezember 2005
Projektleitung: Prof. Dr. Josef Schmid
Projektbearbeitung: Lucy Bangali, M.A.
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