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Wirtschaft & Politik :: Blog

26/02/2010
GOE - Good Old Europe
18/01/2010
Vortrag - Prof. Dr. Josef Schmid “Was ist noch sozial am deutschen Sozialstaat? – Wohlfahrtsstaatlichkeit im Wandel”
15/01/2010
WiP-eJournal - Neue Veröffentlichung - Politische Führung: Zwischen Individuum und Gesellschaft
01/11/2009
Neue Protestkultur in der Kirche?
09/10/2009
Pressespiegel - Aktuelle Zeitungsartikel - Thema Bundestagswahl 2009
11/08/2009
Marketingstrategien der Parteien
10/06/2009
PIA - Projekthomepage online!
04/05/2009
[Rezension] Bruno W. Nikles: Institutionen und Organisationen der Sozialen Arbeit.
30/04/2009
Erfolgreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen
26/03/2009
ANKÜNDIGUNG DES 5. GENERATIONENGERECHTIGKEITS-PREISES 2009/2010
24/11/2008
Politikwissenschaft meets Politik
18/11/2008
[Neuerscheinung] Schmid / Kohler: Arbeitsbeziehungen und Sozialer Dialog im alten und neuen Europa.
04/11/2008
''HELP'' - Alterwissenschaften an der Eberhard Karls Universität Tübingen
28/10/2008
[Neuerscheinung] Schmid / Scheller: Föderale Politikgestaltung im deutschen Bundesstaat
 
 
 
   Politische Wirtschaftslehre
                                  &
                      Vergleichende Politikfeldanalyse

WiP-Paper 45 - Politische Führung von Rolf Frankenberger und Josef Schmid

Führung ist „in“, denn die Politikwissenschaft entdeckt dieses Thema gerade (wieder). In diesem WIP-Paper sind zwei Beträge zur Debatte vereint, die sich aus unterschiedlicher Perspektive mit dem Problem von Führung in Organisationen beschäftigen. Der Beitrag von Rolf Frankenberger über Arbeitsorganisation, Sozialcharakter, und Führungsstile greift das Thema auf der Ebene gesellschaftlicher Veränderungen und deren Auswirkungen auf Individuen auf, fokussiert aber weniger auf individuelle Machtkalküle als deren gesellschaftliche Bedingtheit. Dadurch entsteht eine „Kontingenztheorie“ der Führung: Nicht immer ist derselbe Führungsstil richtig bzw. adäquat und mit dem Wandel der Gesellschaft vollzieht sich auch ein Wandel der Führungsstile. Auch Parteipolitik hat mit Führung zu tun, wie der Beitrag von Josef Schmid illustriert. Dennoch lässt sich das Terrain nur schlecht empirisch untersuchen, denn die Akteure entziehen sich der Beobachtung bzw. der Zugang zum Arkadien der Macht ist schwer. Zu-gleich weist Politik einige strukturelle Besonderheiten auf, die die (simple) Übertragung von Erkenntnissen der Management- und Organisationsforschung erschweren – wenngleich diese Disziplinen einen beachtlichen theoretisch-methodischen Fundus darstellen.

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