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Wirtschaft & Politik :: Blog

10/06/2009
PIA - Projekthomepage online!
04/05/2009
[Rezension] Bruno W. Nikles: Institutionen und Organisationen der Sozialen Arbeit.
30/04/2009
Erfolgreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen
26/03/2009
ANKÜNDIGUNG DES 5. GENERATIONENGERECHTIGKEITS-PREISES 2009/2010
24/11/2008
Politikwissenschaft meets Politik
18/11/2008
[Neuerscheinung] Schmid / Kohler: Arbeitsbeziehungen und Sozialer Dialog im alten und neuen Europa.
04/11/2008
''HELP'' - Alterwissenschaften an der Eberhard Karls Universität Tübingen
28/10/2008
[Neuerscheinung] Schmid / Scheller: Föderale Politikgestaltung im deutschen Bundesstaat
23/10/2008
Neue Entwicklungen bei der wichtigsten Nebensache der Welt
03/09/2008
[Rezension] Agnes Blome, Wolfgang Keck u.a.: Generationenbeziehungen im Wohlfahrtsstaat.
02/09/2008
Demografischer Wandel: Die IT-Elite schrumpft
12/06/2008
Generation ''50 Plus'' unverzichtbar für Arbeitsmarkt der Zukunft
09/06/2008
WiP-Paper Nr. 41 ist online
03/06/2008
Neues zur wichtigsten Nebensache der Welt
 
 
 
   Politische Wirtschaftslehre
                                  &
                      Vergleichende Politikfeldanalyse

Iris Sadlowski

Dipl. Volkswirtin / Dipl. Sozialpädagogin (BA)


Curriculum Vitae

1964: Verheiratet. Sohn Daoud (5J), Sohn Ruben (3J).


Studium:

1990 - 1996: Diplom-Volkswirtin (Schwerpunkt International Lateinamerika), Universität Tübingen. Diplomarbeit „Neue institutionenökonomische Ansätze in der Kommunalpolitik“ (Netzwerkökonomie, Verwaltungsreform, Regionalpolitik).

1991: Politikwissenschaften (parallel) Universität Tübingen, Zwischenprüfung 1993. Thema: Neue Sozialpolitik Venezuelas.

1985 - 1988: Sozialpädagogik/-arbeit mit Schwerpunkt: Soziale Arbeit in der Verwaltung; Migration; Gemeinwesenarbeit. Berufsakademie Villingen-Schwenningen.


Ausland:

1992: (Universidad de los Andes, Mérida Venezuela) Auslandssemester: Interdiszipl. Arbeitsgruppe 'Armut in Mérida'. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Tübingen

1988 / 89: (Universidad de Guadalajara, Mexiko) Auslandssemester "Maestría de Sociología", Spanisch und Landeskunde


Mitgliedschaft:

HDCA - Human Development and Capabilities Association (Cambridge, USA ). Besuch der Summerschool und Jahreskonferenz 2008 in Dehli, Indien.

VSOP - Verein für Sozialplanung e.V. (Speyer).

„Stadt 2030“ (DIFU Berlin/ Stadt Esslingen) Mitglied im wissenschaftlichen Beirat


Berufserfahrung:

Ab 7 / 2000: Sozialplanerin mit Controlling Landkreis Tübingen

Seit SoSe 2000: Lehraufträge „Mikroökonomik“ und "Sozialplanung" - International Business School Fachhochschule Reutlingen; Hochschule für Sozialwesen Esslingen

1998 - 2000: Sozialplanerin (Stabstelle im Sozialamt) - Stadt Esslingen am Neckar

1997: Bundesmodellprojekt Verwaltungsreform Jugendamt und freie Träger - Stadt Stuttgart

1997: Regionalisierung der Wirtschaftspolitik in Baden-Württemberg. Auftraggeber: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg. - Institut für angewandte Wirtschaftsforschung, IAW, Tübingen

1994: Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik, Recht und öffentliche Verwaltung: Vorbereitung einer internationalen Tagung zur 'Sozialpolitik in urbanen Zentren Lateinamerikas' - Gesellschaft für technische Zusammen­arbeit, GTZ, Eschborn und in Bogotá, Kolumbien bei der Friedrich-Ebert-Stiftung Kolumbien

WS 93/94: Projekt: "Ökonomische Situation von Schwerbehinderten". Wissenschaftliche Hilfskraft. - Institut für angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen

1993: DAAD- Stipendium Projektarbeit - Instituto para la Producción e Investigación de la Agricultura Tropical (IPIAT), Mérida, Venezuela

1998 & 1999: Ausbildung zur systemischen Organisationsentwicklung und –beratung - FOBIS Holzgerlingen (Zweijährige berufsbegleitende Ausbildung)



Dissertation

Titel der Dissertation

Armut an Verwirklichungschancen bei Kindern. Amartya Sens Capability-Konzept und Kinderarmut in Deutschland

Ziel der Arbeit

Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines stringenten Gesamtkonzeptes auf der Basis des Capability-Ansatzes (Verwirklichungschancenansatz) für Beschreibung und Analyse der Situation von denjenigen Kindern in Deutschland, die arm an Verwirklichungschancen und damit einem Armutsrisiko ausgesetzt sind.

Der Capability-Ansatz - im Gegensatz beispielsweise zu monetären Ansätzen oder der utilitaristischen Wohlfahrtstheorie – ist ein mehrdimensionaler Ansatz. Fundiert durch die grundlegenden Arbeiten von u.a. Ökonomie-Nobelpreisträger Amartya Sen sowie dem darauf aufbauenden Capability-Ansatz soll diskutiert werden, wie wir zukünftig Berichte über Kinderarmut verfassen können, die uns – Wissenschaftlern, Politikern und Praktikern - einerseits eine genaue Analyse erlauben, andererseits auch Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, aber nicht ohne Achtung vor dem Sein und der Sicht der Kinder selbst.

„Verwirklichungschancen“ - schon der Begriff umfasst Veränderung und Entwicklung und dadurch scheint dieser Ansatz wie geschaffen zu sein, um besonders die Lage von Kindern fundiert darzustellen und zu untersuchen. Denn dieser Lebensabschnitt „vor dem Erwachsenenalter“ ist einerseits bedeutsam durch seinen Eigenwert und andererseits wichtig, weil in der Phase der Kindheit (und Jugend) die Grundlagen für die Realisierung von Lebenszielen im Erwachsenenalter geschaffen werden. Für Kinder wurde der Verwirklichungschancenansatz in Deutschland noch nicht weiterentwickelt und angewandt. An dieser Stelle setzt meine Arbeit ein.