von Stephan Eissler
Arbeitsbeziehungen und Sozialer Dialog im alten und neuen Europa
Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Kooperationen
Herausgegeben von Prof. Dr. Josef Schmid und Dr. Harald Kohler
2009, 331 S., brosch., 22,– €, ISBN 978-3-8329-4020-1
Die Arbeitsbeziehungen bzw. Industrielle Beziehungen, die der Regulierung des Verhältnisses zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer sowie indirekt zwischen der Gesellschaft als Ganzem und ihren Bürgern dienen, veränderten sich in Europa während der letzten Jahren stark. Aufgrund ihrer hohen Bedeutung haben nationale Regierungen und die EU durch Gesetze und Bestimmungen,
z.B. die Einführung von Mindestlöhnen, wichtige Rahmenbedingungen für die Arbeitgeber-Arbeit nehmer-Beziehungen geschaffen. Indes existieren in der EU unterschiedliche Traditionen in den Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie dem Staat. Im Rahmen des Bandes werden die Arbeitsbeziehungen der Länder Deutschland, Frankreich, Italien, Slowakei, Tschechien und Kroatien näher betrachtet und neuere Entwicklungen aufgezeigt. Die ausgewählten Länder sind repräsentativ für die alten Mitgliedstaaten mit deren Traditionen bei den Arbeitgeber-Arbeit nehmer-Beziehungen und den neuen Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten aus Mittel- und Südosteuropa, deren Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sich nach wie vor in einer Phase des Wandels und der Neubildung befi nden.